Pressing-Auslöser erkennen und als Team trainieren
Gutes Pressing entsteht nicht aus blindem Rennen. Spieler müssen einen gemeinsamen Auslöser erkennen, Druck auf den Ball herstellen und dahinter Räume absichern.
Auf einen Blick
- Einen beobachtbaren Auslöser wählen
- Ersten und zweiten Verteidiger verbinden
- Restliche Mannschaft nachschieben lassen
- Kleine Feldzonen einsetzen
- Pressing auch abbrechen können
1. Einen beobachtbaren Auslöser wählen
Ein schlechter erster Kontakt, Rückpass oder zugestellter Passweg kann ein Signal sein. Nimm zunächst nur einen Auslöser für eine Einheit.
2. Ersten und zweiten Verteidiger verbinden
Der erste Spieler setzt den Ballführenden unter Druck. Der zweite stellt den naheliegenden Passweg zu, statt ebenfalls auf denselben Gegner zu stürmen.
3. Restliche Mannschaft nachschieben lassen
Ohne kompakte Abstände können Gegner die erste Linie einfach überspielen. Beobachte besonders die Entfernung zwischen den Spielern hinter dem Ball.
4. Kleine Feldzonen einsetzen
Markiere einen Spielbereich, in dem eine Mannschaft nach einem bestimmten Rückpass gemeinsam pressen darf. Die andere Mannschaft versucht kontrolliert herauszuspielen.
5. Pressing auch abbrechen können
Wird der erste Druck überspielt, braucht es sofort eine neue Absicherung. Coache deshalb nicht nur den Ballgewinn, sondern ebenso den geordneten Rückweg.